CAMP Nr. 2/2016

Camp Nr. 2/2016Kann man sich mit Trivialem, insbesondere im Bereich der Comics, der Illustration, des Pulps oder der schönen Literatur auseinandersetzen, ohne gleich als »Fan« oder gar »Nerd« abgestempelt zu werden? Ist es überhaupt möglich, beim Umgang mit (beispielsweise) Abenteuer- und Liebesgeschichten oder nostalgisch verklärten Stoffen die nötige Distanz zu wahren und sich trotzdem als Connaisseur zu outen? Kann man einerseits gescheit und unterhaltsam, und andererseits feuilletonistisch sowie wissenschaftlich fundiert über Triviales schreiben, ohne überbordend akademisch zu wirken?

Auch die zweite Ausgabe des neuen Magazins CAMP stellt sich dieser Herausforderung und begibt sich auf eine Reise in triviale Gefilde, in die Grenzbereiche zwischen Trash und Kitsch, auf eine Beschäftigung mit den schönen Dingen, die man als Kind und Teenager begeistert konsumiert hat und denen man als erwachsener Mensch mit heimlichem Vergnügen begegnet.

Das Inhaltsverzeichnis:

  • Bruce Pennington, einer der besten und bekanntesten britischen Science Fiction-Illustratoren erzählt aus seinem Leben
  • Der italienische Zeichner Alberto Giolitti ist der Schöpfer der Turok-Serie
  • Der amerikanische Kolumnist Jeet Heer deckt Erstaunliches über die »Farben« von George Herrimans Serie Krazy Kat auf
  • Um die ideale Kombination aus Comic und Musik geht es in Die Peanuts und der Jazz von Vince Guaraldi
  • Arbeiten der llustratorin Ilse Wende-Lungershausen haben wir alle schon mal gesehen. Aber: Wer war das nochmal? Ulf S. Graupner deckt auf
  • Federico Fellini und die Fumetti. In einem hierzulande bislang unbekannten Interview erfahren wir, wieso der Meisterregisseur Comics toll gefunden hat
  • Eine zu Unrecht vergessene Comic-Perle ist der übergewichtige, politisch inkorrekte Häuptling Feuerauge
  • Mechthild Wiesner geht dem Phänomen Pippi Langstrumpf auf den Grund
  • How the West Went Weird erklärt uns Georg Seeßlen
  • Eine Zeitreise in die 1970er Jahre unternimmt Peter Lau und gesteht: »Ich hatte keine Freunde, aber ich hatte viele Comics«
  • Weshalb die Futurians heute als Beispiel früher Geek-Kultur angesehen werden, erklärt Matthias Hofmann
  • Über Theodore Sturgeon und das Styx der Sterne berichtet Horst Illmer
  • Den Unterschied zwischen Comics, Trash und Un-Trash (anhand der Werke von Chris Ware) arbeitet Christian A. Bachmann heraus
  • Robert Kraft gilt als früher Verfasser deutscher Science Fiction. Mehr erfahren wir von Heinz J. Galle
  • PLUS Comics von
    André Franquin: »Spirou entdeckt Europa«. Eine Rarität aus dem Jahr 1958, als die Europäische Union noch jung und frisch war
    Paul Cuvelier: »Wapi« ist ein bisher in Deutschland unveröffentlichtes Meisterwerk des begnadeten realistischen Zeichners von Corentin
    Patrick McDonnell: Wir zeigen bisher in Deutschland unveröffentlichte Sonntagsseiten seiner tollen Serie Mutts aus dem Jahr 1998

CAMP 2/2016
Magazin für Comic, Illustration und Trivialkultur. Die etwas andere Zeitschrift für Nostalgiker & Freunde des optisch Schönen, Softcover, A4, 148 voll farbige Seiten, € 15.00

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CAMP. Nr. 2/2016 Magazin für Comic, Illustration und Trivialkultur
Die zweite Ausgabe unserer neuen Zeitschrift für Nostalgiker. Softcover, 148 farbige Seiten, A4. Jetzt bestellen!

 


CAMP 1/2014 Magazin für Comic, Illustration und Trivialkultur

Kann man sich mit Trivialem, insbesondere im Bereich der Comics, der Illustration, des Pulps oder der schönen Literatur auseinandersetzen, ohne gleich als »Fan« oder gar »Nerd« abgestempelt zu werden? Ist es überhaupt möglich, beim Umgang mit (beispielsweise) Abenteuer- und Liebesgeschichten oder nostalgisch verklärten Stoffen die nötige Distanz zu wahren und sich trotzdem als Connaisseur zu outen? Kann man einerseits gescheit und unterhaltsam, und andererseits feuilletonistisch sowie wissenschaftlich fundiert über Triviales schreiben, ohne überbordend akademisch zu wirken?

Das neue Magazin CAMP stellt sich dieser Herausforderung. In der stetig anwachsenden Geek-Kultur, die sich vornehmlich im Internet wie ein Virus ohne Hilfestellung gebende Korrektiven ausbreitet, will CAMP Orientierung bieten und Wege beschreiten, um die Universitäten einen großen Bogen machen oder auf denen sich die Fanszene mit den stets gleichen Aufarbeitungsansätzen, unkritischen Texten und nichtigen Details verirrt.

Lassen Sie sich ein auf eine Reise in triviale Gefilde, in die Grenzbereiche zwischen Trash und Kitsch, auf eine Beschäftigung mit den schönen Dingen, die man als Kind und Teenager begeistert konsumiert hat und denen man als erwachsener Mensch mit heimlichem Vergnügen begegnet. Im November 2014 erscheint die Debütausgabe von CAMP, die neben Sekundärliteratur auch Comics bietet. Frankobelgische Klassiker stehen ebenso auf dem Programm wie US-amerikanische Zeitungscomics. Hier ein erster Blick auf das Inhaltsverzeichnis:

  • LUPO modern. Horst Berner stellt die Kauka-Publikation vor, eine heute zu Unrecht fast vergessene Zeitschrift zwischen Comic und Popkultur

  • Atomino, der ungewöhnliche Held der kommunistischen Presse Italiens und sein Weg in der DDR wird von Guido Weißhahn beschrieben

  • Al Feldstein. Den Szenaristen und maßgeblichen Redakteur des EC-Verlages stellt uns Matthias Hofmann vor

  • Jean-Michel Charlier. Mit den eher unbekannten Serien und Geschichten des Abenteuer-Szenaristen Charlier (Blueberry, Buck Danny) abseits von Fliegerheldentum und Western beschäftigt sich Volker Hamann

  • Phantom. Bernd Frenz widmet sich einer nahezu unbekannten Facette der beliebten Serie

  • Zagor. In Deutschland kennt man ihn nur unter dem von Walter Lehning etablierten Namen »Rocky«. Es war ein kurzes Intermezzo von 1964 bis 1965. In Italien aber, dem Land seiner geistigen Väter Nolitta und Ferri, ist er seit 1961 bis heute präsent. Georg Seeßlen wagt für CAMP eine vorsichtige Liebeserklärung

  • Der Erste Weltkrieg. Heinz J. Galle nimmt uns mit in die Zeit zu Beginn des Grande Guerre, als es populär war, den Krieg per se toll zu finden und man sich die Zeit mit aus spannendem Heftromangarn gewobenen Soldateneskapaden vertrieb

  • David Wright. Mit seiner Mischung aus hochkultivierten Geschichten, mehrdimensionalen Charakteren und prächtiger Zeichenkunst übertrifft der britische Zeitungscomic Carol Day die meisten US-Strips seiner Zeit. Sein Erfinder David Wright schuf von 1956 bis 1967 einen Comic, der heute zu Unrecht vergessen ist. Dabei sind sogar ein paar Folgen in der BILD-Zeitung (als Carola Day) erschienen. Peter Richardson widmet sich für CAMP dem einzigartigen Künstler und seinem Werk

  • Glen Orbik. Interview mit unserem Coverkünstler von Bernd Frenz

  • EXTRA: Mit Michael Chabon und seinem Essay über die Entwicklung des Comicmarktes haben wir außerdem einen Pulitzer-Preisträger unter unseren Autoren

    Plus Comics von

  • Charles M. Schulz: Peanuts-Sundays in Farbe von 1964

  • Milton Caniffs Meisterwerk Steve Canyon aus dem Jahr 1947

  • Edgar P. Jacobs zeichnete 1964 eine Kurzgeschichte über die Entdeckung des Grabes von Tutanchamun

  • Raymond Reding: Section R, eine bisher unveröffentlichte Kurzgeschichte des Kai-Falke-Zeichners

  • Will: Der Harry und Platte-Zeichner überrascht uns mit Herrn Schrullig

CAMP 1/2014
Magazin für Comic, Illustration und Trivialkultur. Die etwas andere Zeitschrift für Nostalgiker & Freunde des optisch Schönen, Softcover, A4, 140 voll farbige Seiten, € 15.00, vergriffen

 


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CAMP. Magazin für Comic, Illustration und Trivialkultur
Die Debütausgabe unserer neuen Zeitschrift für Nostalgiker. Softcover, 140 farbige Seiten, A4. Jetzt bestellen!