Neu: ALFONZ Nr. 1/2021 und REDDITION Nr. 72

ALFONZ Nr. 3/2020 und REDDITION Nr. 71

Die virtuelle REDDITION-Jubiläumsausstellung

csedigital

2014 feierte die REDDITION – Zeitschrift für Graphische Literatur ihren 30. Geburtstag und wurde während des Internationalen Comic-Salons in Erlangen mit einer eigenen Ausstellung geehrt. Die daraufhin vom Kieler Comiczeichner Volker Sponholz kuratierte Ausstellung, die vom 19. bis 22. Juni 2014 in einem eigens dafür eingerichteten Raum in der Erlanger Innenstadt gezeigt wurde, präsentierte nicht nur einen tiefgehenden Einblick in die Herstellung und Geschichte eines Comicfachmagazins, sondern stellte auch den Ausstellungsmacher vor besondere Herausforderungen. »Ausstellung konnte ich inzwischen – dachte ich«, so Sponholz rückblickend. »Im Angesicht von Kisten voller Briefe von Fans, Verlegern und Zeichnergrößen, epischen Interview-Transskriptionen und Unmengen gefix-o-gumter Druckvorlagen wurde mir dann erst richtig klar, welch ungeheures Arbeits-Werk dieses Magazin darstellt.«

Neu: ALFONZ Nr. 3/2020 und REDDITION Nr. 71

ALFONZ Nr. 3/2020 und REDDITION Nr. 71

REDDITION 70 Dossier Pierre Christin

Reddition 70: Cover von Mézières und MouclierIm Januar 2019 erhielt Pierre Christin auf dem Comicfestival in Angoulême den Prix René Goscinny für sein Lebenswerk, das mehr als 50 Jahre Arbeit für den Comic umfasst. In dieser Zeit hat der französische Schriftsteller und Comicautor wegweisende Werke wie Europas erfolgreichste Science-Fiction-Comicserie Valerian und Veronique (mit Jean-Claude Mézières), Treibjagd und weitere Polit-Thriller (mit Enki Bilal) oder historische Frauenporträts wie Die Diva (mit Annie Goetzinger) geschrieben. Zuletzt erschien mit Ost-West seine Autobiographie in Comicform, gezeichnet von Philippe Aymond.

Zeit also, sich in der REDDITION erneut einem Comicszenaristen zu widmen. Doch anders als seine drei Kollegen René Goscinny, Jean-Michael Charlier oder Michel Regnier alias Greg, zu denen in früheren Ausgaben der REDDITION bereits ausführliche Dossiers erschienen sind und die ihre Karriere als Szenaristen in den 1950er Jahren erfolgreich ausbauen konnten, musste sich Pierre Christin auf einem sich stark verändernden Markt behaupten. In einer Zeit, als Konventionen kippten und es galt, den Comic neu zu erfinden, suchte er die Zusammenarbeit mit jungen Zeichnerinnen und Zeichnern, die an den gemeinsamen Comicprojekten reifen konnten. Er entwickelte im Comic bis dahin unbekannte Erzählformen und stellte journalistisch-aktuelle Bezüge her, die in ihrer Wirkung ähnlich wegbereitend sind wie die von Will Eisner, der heute als »Pionier der Graphic Novel« gilt.

Von den Herausforderungen und Umständen einer ereignisreichen Karriere berichtet Andreas C. Knigge in seiner ausführlichen Biographie über Pierre Christin, die von einem Essay über Bessons Valerian-Film, einem aktuellen Interview mit Jean-Claude Mézières sowie Porträts über Annie Goetzinger, Enki Bilal und Philippe Aymond begleitet wird, also die Zeichnerinnen und Zeichner, mit denen der Szenarist über viele Jahre partnerschaftlich zusammenarbeitete. Vervollständigt wird das Dossier von einer Bibliographie sämtlicher Comics (und anderer Texte), die Pierre Christin geschrieben hat.

Das Inhaltsverzeichnis:

  • Planet Christin
    von Andreas C. Knigge
  • About That Jazz
    Pierre Christin und Jean Vern
    von Andreas C. Knigge
  • Kleiner Grenzverkehr
    Pierre Christin und André Juillard
    von Andreas C. Knigge
  • Valerian und Veronique
    von Volker Hamann und Roland Mietz
  • Am Ende von Raum und Zeit
    Ein Gespräch mit Jean-Claude Mézières
    von Andreas C. Knigge
  • Valerian: Die Stadt der tausend Planeten
    Wie ein Film seinen Ursprung als Comic verrät
    von Georg Seeßlen
  • Zeichen der Zeit
    Die Zusammenarbeit Christin/Bilal
    von Michael Hein
  • Annie Goetzinger
    von Falk Straub
  • Philippe Aymond
    von Bernd Frenz
  • Pierre Christin, Bibliographie seiner Werke
    von Volker Hamann

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Beilage zu Reddition 70: »Der Mühe gerechter Lohn«

Beilage zu REDDITION 70Zu dieser Ausgabe erscheint in deutscher Erstveröffentlichung eine der ersten Kurzgeschichten, die Pierre Christin und Jean-Claude Mézières Mitte der 1960er Jahre für Pilote gestalteten, als kleinformatige, limitierte Broschüre, limitiert auf 500 Exemplare!

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Leseprobe Reddition 70:

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REDDITION 69 Dossier Peyo und »Die Schlümpfe«

Reddition 69: Cover von PeyoIn den 1970er Jahren waren sie eine der ersten europäischen Comicserien, die weltweiten Erfolg im Merchandising hatten, also bei der Vergabe von Lizenzen für die Herstellung von Begleitprodukten und der damit einhergehenden Vermarktung. Überall begeg­nete man den kleinen blauen Kobolden, die, so wusste bald jedes Kind, Schlümpfe genannt wurden. In ihrer ursprünglichen Form, in den Comics, hatte man sie auch in Deutschland bereits Ende der 1960er Jahre in den Publikationen des Kauka-Verlages entdecken können, aber schon bald folgten sie in allen nur erdenklichen Formen und Größen; die Fernsehausstrahlung von Zeichentrickfilmen mit den Schlümpfen oder die Kinderzimmerinvasion der kleinen Plastikfiguren waren nur der Anfang einer globalen Erfolgsgeschichte, die bis heute anhält.

Als der belgische Zeichner Pierre Culliford alias Peyo die sympathischen Winzlinge 1958 in seiner Serie Johann und Pfiffikus einführte, konnte er nicht ahnen, welchen triumphalen und einzigartigen Siegeszug die Schlümpfe antreten würden – von der liebe- und niveauvollen Comicunterhaltung bis hin zu Merchandising und Filmen bieten Peyos Helden auch viele Jahre nach seinem Tod eine erstaunliche Bandbreite.

Das Dossier der neuen REDDITION geht dem Rezept für Erfolg und Vielfalt der Schlümpfe auf den Grund und dokumentiert mit der Beschreibung von Leben und Werk Peyos den Weg von den Comics hin zum multimedialen Franchise, bei dem auch seine zahlreichen Kollegen und Assistenten, die Figuren und Filme nicht ausgelassen werden.

Das Inhaltsverzeichnis:

  • Die Schlümpfe
    Eine Einleitung
    von Volker Hamann und Roland Mietz
  • Biographie Peyo
    von Volker Hamann
  • Interview mit Pierre Culliford alias Peyo
    von Arnel Lefevre
  • Der Schlumpf in seinen 100 Gestalten
    Zwei Annäherungen an Peyos Erzähluniversum
    von Uwe Zimmermann
  • Aus dem Schatten heraus
    Peyo und seine Assistenten
    von Peter Osteried und Volker Hamann
  • Schmurf? Schloumpf? Oder doch lieber Schlumpf?
    Wie die Schlümpfe zu ihrem deutschen Namen kamen
    von Volker Hamann
  • Die Geschichte der Schlumpf-Figuren
    von Falk Straub
  • Die Schlümpfe in Deutschland
    von Stefan Schmatz
  • Smurfin`USA
    von Peter Schimkat
  • Die Schlümpfe in Fernsehen und Film
    von Thorsten Hanisch
  • Peyo, Bibliographie seiner Comics
    von Volker Hamann

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Beilage zu Reddition 69: Die Schlümpfe: Werbecomics für Kellogg's Corn Flakes

Beilage zu REDDITION 69Zu dieser Ausgabe erscheinen in deutscher Erstveröffentlichung die neun Halbseiten, die Peyo 1965 als Werbung für die Cerealienmarke Kellogg's Corn Flakes zeichnete, als kleinformatige Broschüre, limitiert auf 500 Exemplare!

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Leseprobe Reddition 69:

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REDDITION 68 Dossier Oesterheld, Pratt, Breccia & Co.

Reddition 68: Cover von Alberto BrecciaDer argentinische Szenarist, Publizist und Herausgeber Héctor Germán Oesterheld schuf mit Figuren wie Eternauta, Sgt. Kirk, Mort Cinder oder Ernie Pike ikonische Comichelden, deren Abenteuer mehr waren als Unterhaltung für ein jugendliches Publikum. Die von Zeichnern wie Pratt, Breccia, Solano López und anderen gestalteten Comics spiegelten auch immer die Atmosphäre des von bedrohlichen politischen Umwälzungen heimgesuchten Argentinien wider.

Das Dossier der neuen REDDITION widmet sich dem Leben und dem Werk Oesterhelds im Zeichen von Militärdiktatur und Unterdrückung. Es stellt seinen wichtigsten Künstler Hugo Pratt, Alberto Breccia, Francisco Solano López, Arturo Del Castillo, José-Antonio Muñoz und Enrique Breccia in ausführlichen Porträts vor oder lässt sie in Interviews zu Wort kommen und von ihrer Arbeit mit Oesterheld berichten.

Das Inhaltsverzeichnis:

  • Ein Abenteuer im Innern
    Interview mit Héctor G. Oesterheld
    von Carlos Trillo und Guillermo Saccomanno
  • Wie entsteht eine Comicfigur?
    von Héctor Germán Oesterheld
  • Ticonderoga
    von Héctor Germán Oesterheld
  • »Verbleib unbekannt«. Das Schicksal der »Verschwundenen«
    von Michael Hein
  • Alberto Breccia
    von Volker Hamann und Roland Mietz
  • Gespräch mit Alberto Breccia
    von Volker Hamann und Roland Mietz
  • Oesterheld und Pratt. Zwei Künstler, ein Land
    von Thorsten Hanisch
  • Francisco Solano López
    von Falk Straub
  • José Antonio Muñoz
    von Hannes Grote, Volker Hamann und Roland Mietz
  • Héctor Germán Oesterheld
    von José Muñoz
  • Arturo Del Castillo
    von Bernd Hinrich
  • Enrique Breccia
    von Peter Osteried

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Beilage zu Reddition 68: »Guardia Nocturna«

Beilage zu REDDITION 68Zu dieser Ausgabe erscheint in deutscher Erstveröffentlichung die Geschichte »Guardia Nocturna« von Héctor Germán Oesterheld und Hugo Pratt aus Hora Cero Extra Nr. 39, April 1961 als kleinformatige Broschüre, limitiert auf 400 Exemplare!

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REDDITION 67 Dossier »Die großen Batman-Klassiker«

Reddition 67: Cover von David MazzucchelliEr gehört zu den beliebtesten Comicsuperhelden aller Zeiten (und in Deutschland): Batman alias Bruce Wayne, der sich am Mörder seiner Eltern rächen will und dazu die Gestalt(ung) einer Fledermaus annimmt, um fortan getrieben und zerrissen in der nächtlichen Großstadt nach Erlösung und Erfüllung sucht. Die Abenteuer des Dunklen Ritters sind aber weitaus mehr als nur eine Comicserie über einen als Fledermaus verkleideten Rächer aus Gotham City, sondern ein Phänomen und seit fast 80 Jahren erfolgreich.
Das Dossier der neuen REDDITION widmet sich den interessanten Geschichten und Veröffentlichungen aus der Historie der Serie und stellt ihre maßgeblichen Schöpfer vor, darunter Bob Kane und Dick Sprang, Dennis O'Neil und Steve Englehart, Frank Miller und David Mazzucchelli, Jim Aparo und Grant Morrison, Jeph Loeb und Enrico Marini, Scott Snyder und Tom King. Die Zeichner und Autoren werden in umfangreichen Porträts beschrieben und es wird herausgearbeitet, welchen Anteil die Serie Batman an ihrem Werk hatte oder hat. Weitere Artikel über die Zeitreisegeschichten des Dunklen Ritters, seine Leinwandauftritte unter Regisseuren wie Tim Burton oder Christopher Nolan und in der animierten TV-Serie runden das Batman-Dossier ab.

Das Inhaltsverzeichnis:

  • Batman: Ein amerikanischer Mythos und seine Schöpfer
    von Peter Schimkat
  • Batman und seine Zeit(en)
    von Heiko Langhans
  • Denny O'Neil
    von Peter Schimkat
  • Steve Englehart
    von Peter Schimkat
  • Frank Miller
    von Falk Straub
  • David Mazzucchelli
    von Volker Hamann
  • Jim Aparo
    von Matthias Hofmann
  • Die Fledermaus im Lichtspielhaus
    von Falk Straub
  • Grant Morrison
    von Thorsten Hanisch
  • Mike Mignola
    von Peter Osteried
  • Batman Animated
    von Heiner Lünstedt
  • Batman: Knightfall
    von Peter Osteried
  • Jeph Loeb und Tim Sale
    von Peter Nover
  • Der Heros in einer Gestalt: Scott Snyder
    von Björn Bischoff
  • Interview mit Greg Capullo
    von Stefan Svik
  • Batman wird erwachsen: Batman von Tom King
    von Peter Lau
  • Der dunkle Prinz von Enrico Marini
    von Alex Jakubowski

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Beilage zu Reddition 67: »Batman-Porträts«

Beilage zu REDDITION 67Das kleinformatige Sonderheft kommt dieses Mal als besonderes Fotoalbum daher und zeigt exklusive Aufnahmen maßgeblicher Batman-Schöpfer wie Frank Miller, David Mazzucchelli, Mike Mignola, Grant Morrison, Alan Moore u.a., die der Fotograf Walter Truck zwischen 1988 und 1992 gemacht hat. Limitiert auf 500 Exemplare!

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Leseprobe Reddition 67:

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REDDITION 66 Dossier »50 Jahre Carlsen Comics«

Reddition 66: Cover von FlixDas Jubiläum der Comicproduktion von Carlsen ist zugleich der Startpunkt der Publikationsform »Album« hierzulande und dessen Existenz im Buch- und Fachhandel. 1967 erschienen die ersten Tim-und-Struppi-Alben im damals noch im Hamburger Vorort Reinbek beheimateten Carlsen Verlag. Sie waren selbstbewusst als »Tim-Bücher« bezeichnet und wollten sich zudem durch ihre Ausstattung und editorische Bearbeitung von den Publikationen abheben, die damals bereits seit nahezu zwanzig Jahren an deutschen Kiosken erhältlich waren. Damit entwickelte der Carlsen Verlag eine publizistische, vor allem aber auch vertriebliche Struktur, die in den darauffolgenden Jahren Schule machte. Weitere Verlage entdeckten das Album, das in den 1980er Jahren und bis in die 1990er Jahre hinein immer erfolgreicher wurde und eine ganze Comiclesergeneration begleitete und prägte.

Mit dem Dossier »Ein halbes Jahrhundert Carlsen Comics« in REDDITION 66 wird keineswegs nur die Chronologie der »Comic Cultur« aus Hamburg aufgearbeitet, geschweige denn pure Werbung für die Comicproduktionen von Carlsen gemacht. Vielmehr wird in umfangreichen Artikeln und Interviews viel auch aus der allgemeinen Geschichte des Comicalbums hierzulande dokumentiert. Es kommen u. a. die ehemaligen Carlsen-Redakteure und -Lektoren Eckart Sackmann, Andreas C. Knigge und Joachim Kaps sowie die derzeitigen Comic- und Manga-Verantwortlichen von Carlsen und zahlreiche deutsche Comiczeichner zu Wort. Zum ersten Mal wird damit die Geschichte eines deutschen Comicverlages chronologisch und systematisch untersucht, dessen Werdegang zugleich die deutschsprachige Comicgeschichte entscheidend mitgestaltete.

Begleitet wird das Dossier von vielen Fotodokumenten und Zeichnungen aus dem Archiv des Carlsen Verlags oder den Schubladen und aus den Ateliers deutscher Zeichner.

Das Cover gestaltete Flix exklusiv für diese Ausgabe der REDDITION.

Das Inhaltsverzeichnis:

  • Carlsen Comic Cultur: Wie alles begann...
    von Eckart Sackmann
  • Spirou und Fantasio: Carlsens Topseller
    von Stefan Schmatz
  • Carlsen Comics wird unabhängig
    von Eckart Sackmann
  • Die »Ära Knigge«
    Michael Hein und Jens R. Nielsen im Gespräch mit Andreas C. Knigge
  • Comicalben im Buchhandel
    von Peter Osteried
  • Carlsen jenseits des frankobelgischen Schwerpunktes
    von Peter Schimkat
  • Deutsche Zeichnerinnen und Zeichner bei Carlsen Comics
    von Bernd Hinrichs
  • Manga bei Carlsen
    Kai-Steffen Schwarz im Gespräch mit Jens R. Nielsen
  • Graphic Novel bei Carlsen
    von Falk Straub
  • Die »Carlsen-Elefantenrunde«
    Volker Hamann im Gespräch mit Sabine Witkowski, Matthias Forster, Joachim Kaps, Michael Groenewald, Ralf Keiser, Kai-Steffen Schwarz und Klaus Schikowski

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Beilage zu Reddition 66

Beilage zu REDDITION 66Das kleinformatige Sonderheft Carlsen Comics - Super-Comics mit Pfiff ist eine fiktive Verlagsvorschau mit Carlsen-Alben aus den Jahren 1973 bis heute, die es nie gegeben hat! 12 farbige Seiten, limitiert auf 500 Exemplare!

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Leseprobe Reddition 66:

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REDDITION 65 Dossiers Andreas & Schuiten

Reddition 65: Cover von SchuitenDer eine ist Belgier, der andere Deutscher. Und doch haben beide Künstler den frankobelgischen Comic maßgeblich geprägt und gelten heute als Ausnahmeautoren mit hohem Kultfaktor – wenngleich unabhängig voneinander, sowohl was die Prägung wie auch ihre Wirkung betrifft.

Andreas ist der innovative und herausragende Bilderzähler, der vor allem in seiner Wahlheimat Frankreich und in den Niederlanden hohes Ansehen genießt: Dem in Deutschland geborenen und aufgewachsenen Zeichner und Autor ist es in einer mittlerweile 40 Jahre währenden Karriere immer wieder gelungen, sein Publikum durch Inhalt und Form seiner Comics zu begeistern, in Erstaunen zu versetzen oder auch ratlos zurückzulassen. Eines kann er aber mit nahezu jedem von ihm gestalteten Album belegen: Die Erzählform Comic vorangebracht und ihre zahllosen Möglichkeiten aufgezeigt zu haben.

Reddition 65: Cover von AndreasFrançois Schuiten dagegen ist weniger der stilistische, als vielmehr der inhaltliche Erneuerer frankobelgischer Comics seit den 1980er Jahren. Seine zusammen mit dem Szenaristen Benoît Peeters geschaffenen Betrachtungen über die »geheimnisvollen Städte« gelten zu Recht als ein einzigartiges Zeugnis vom Leben in der Zivilisation des Übergangs vom 19. auf das 20. Jahrhundert. Obwohl rein fiktiv und oftmals utopisch, gewinnt der Leser im Werk Schuitens nicht zuletzt aufgrund der realistischen Darstellungen von Mensch und Architektur Einblicke in gesellschaftliche Abgründe.

REDDITION widmet sich in einem Doppel-Dossier diesen zwei innovativen und herausragenden Künstlern, stellt ihre Lebensgeschichten vor und bietet mit ausführlichen Bibliographien beider Künstler komplette Werkübersichten. Ein Artikel über »Architektur im Comic« von Peter Lau bildet dabei so etwas wie eine Klammer, und Achim Schnurrer erinnert sich daran, wie er Andreas in den 1980er Jahren für den deutschen Markt »entdeckt« hat.

Das Inhaltsverzeichnis:

  • Biographie François Schuiten
    von Roland Mietz und Volker Hamann
  • François Schuiten: Bibliographie seiner Comics
    von Volker Hamann
  • Architektur im Comic: Warum?
    von Peter Lau
  • Biographie Andreas
    von Volker Hamann
  • Andreas, der Geschichtenerzähler
    von Achim Schnurrer
  • Andreas: Bibliographie seiner Comics
    von Volker Hamann

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Beilage zu Reddition 65

redd65 beilageDas kleinformatige Sonderheft Monster von Andreas publiziert eine Kurzgeschichte aus dem Jahr 1985 in deutscher Erstveröffentlichung, limitiert auf 500 Exemplare!

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Leseprobe Reddition 65:

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Fix & Foxi - Rolf Kaukas großer Welterfolg

Fix & Foxi - Rolf Kaukas großer WelterfolgAm 9. April 2017 wäre der Verleger und Unternehmer Rolf Kauka 100 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass zeigt das Wilhelm Busch – Deutsches Museum für Karikatur und Zeichenkunst in Hannover von November 2016 bis März 2017 eine große Fix-und-Foxi-Ausstellung – und ist damit erste Station einer Reihe von Veranstaltungen, mit denen der Jahrestag des Vaters von Fix und Foxi begangen wird.

In der Edition Alfons erscheint zur Ausstellungseröffnung am 12. November der begleitende Katalog Fix und Foxi – Rolf Kaukas großer Welterfolg, in dessen Mittelpunkt das Leben und publizistische Werk von Rolf Kauka steht und der einen umfassenden Einblick in das zeichnerische, gestalterische und unternehmerische Universum des Fix-und-Foxi-Erfinders gibt. In chronologisch gegliederten Kapiteln wird in aller Ausführlichkeit über den Herausgeber des wohl erfolgreichsten deutschsprachigen Comicheftes Fix und Foxi und seiner zahlreichen Schwesterpublikationen berichtet und seine Mitarbeiter und die zeitgeschichtlichen Gegebenheiten berücksichtigt. Für die Auswahl stand der gesamte, in Privatbesitz befindliche Nachlass von Rolf Kauka zur Verfügung. So ermöglichen die ausgewählten, von verschiedenen Künstlern wie Dorul van der Heide, Walter Neugebauer, Kasch (d.i. Kurt Ludwig Schmidt), Branimir Karabajić oder Florian Julino gezeichneten Geschichten und die farbigen Titelentwürfe zusammen mit Dokumenten und historischem Material eine ebenso spannende wie vergnügliche Auseinandersetzung mit Rolf Kauka und seinem Comicuniversum. Die zuvor in REDDITION 56 publizierte Biographie Rolf Kaukas wurde hierzu gründlich überarbeitet, aktualisiert und mit zahlreichen neuen Abbildungen ergänzt – nicht zuletzt mit den in der Ausstellung gezeigten Originalen.

Das Inhaltsverzeichnis:

  • Vorwort von Dr. Stefan Piëch
  • Gottfried Gusenbauer: Zum Konzept der Ausstellung
  • Grußwort von Dr. Gisela Vetter Liebenow
  • Biographie Rolf Kauka
    - Rolf Kauka – Ein deutscher Walt Disney?
    - Die Anfänge als Kleinverleger
    - Das Fix und Foxi-Universum von 1953 bis 1964
    - Marcinelle in Grünwald: Lupo modern und FF Super Tip Top 1964-1970
    - Titelvermehrung und Expansion: Fix und Foxi & Co. in den Jahren 1968-1972
    - Rolf Kauka ohne den Kauka-Verlag. Fix und Foxi & Co. in den Jahren 1972-1982
    - Die Rückkehr des Rolf Kauka. Comeback und Zukunft der Marke Fix und Foxi von 1994 bis heute
  • Rolf Kauka zeigt: Marke, Marketing und Merchandising
  • Fix und Foxi International
  • Werkverzeichnis Kauka-Comics. Primär- und Sekundärliteratur

 

Fix & Foxi - Rolf Kaukas großer Welterfolg
Begleitband zur Ausstellung im Wilhelm Busch – Deutsches Museum für Karikatur und Zeichenkunst, Hannover [12.11.2016 bis 26.03.2017]. Klappenbroschur, A4-Überformat 24 x 34 cm, 132 farbige Seiten , € 29.00

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Leseprobe:

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REDDITION 64 Dossier Morris & Lucky Luke

Aus Anlass des Jubiläums seiner weltberühmten Serie Lucky Luke, die in diesem Jahr ihren 70. Geburtstag feiert, widmet die 64. Ausgabe der REDDITION ein ganzes Dossier dem Leben und Werk des belgischen Zeichners Maurice de Bévère alias Morris.

In einer extra umfangreichen Ausgabe wird die Biographie des erfolgreichen Autors und die Entstehungsgeschichte seines Welterfolgs Lucky Luke aus verschiedenen Perspektiven und mit haufenweise seltenem und zum Teil noch nie in Deutschland gezeigtem Bildmaterial dokumentiert.

Auf die deutschsprachigen Veröffentlichungen seiner Comics nimmt das Morris-Dossier ebenso Bezug wie auf die Zusammenarbeit mit René Goscinny und seine Arbeiten für die Dupuis-Zeitschrift Le Moustique und das Trickfilmstudio Belvision.

In ausführlichen Porträts werden Morris' Kollegen und Epigonen Achdé, Henk Albers, Matthieu Bonhomme und Guillaume Bouzard vorgestellt und aufgezeigt, wie der »Lonesome Cowboy« auch heute noch viele Leser begeistert. Eine vollständige Bibliographie aller Morris-Comics rundet das Dossier ab.

Das Inhaltsverzeichnis:

  • Le Moustique: Morris’ Karrieresprungbrett
    von Volker Hamann
  • Die Kunst des Maurice de Bévère
    von Michael Hein
  • Lucky Luke: Porträt einer Westernparodie
    von Michael Hein
  • René Goscinny
    von Peter Nover
  • Lucky Luke in Deutschland
    von Horst Berner
  • Anfänge des belgischen Zeichentrickfilms
    von Jens R. Nielsen
  • Morris in den Niederlanden
    von Volker Hamann
  • Achdé: Erbe und Bewahrer der Tradition
    von Bernd Frenz
  • Lucky Luke von Bonhomme & Bouzard
    von Matthias Hofmann
  • Morris: Bibliographie seiner Comics
    von Volker Hamann

Vergriffen!


Beilage zu Reddition 64

Wieder gibt es eine besondere Überraschung für Abonnenten der REDDITION zum Dossier dieser Ausgabe - komplett in Farbe und in einer einmaligen Auflage von 400 Exemplaren. Lassen Sie sich überraschen!

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REDDITION 63 Dossier China

Comics aus China spielen, anders als die mittlerweile enorm populären Manga aus Japan, in der westlichen Comic-Welt nur eine untergeordnete Rolle. Dass das keineswegs an mangelnder künstlerischer Kreativität oder Ausdruckskraft liegt, möchte das vorliegende Dossier dieser Reddition zeigen.

Dank insbesondere Andreas Seiferts unerschöpflichem Wissen über Geschichte und Entwicklung chinesischer Bilderzählungen erhalten viele Leser hierzulande erstmals Einblick in eine ebenso fremdartige wie wunderschöne Comic-Kultur, in der es noch zahlreiche Entdeckungen zu machen gibt. Der Schwerpunkt dieser Ausgabe liegt auf den älteren Lianhuanhua, aber auch zu den jüngeren Manhua haben wir einiges zusammengetragen, das neugierig machen soll auf die Entwicklung der Comics in China in den nächsten Jahren. Neben der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung Chinas rücken wir damit auch die künstlerische und kulturelle in den Fokus.

Artikel über die populäre chinesische Erzählung »Der Affenkönig« (u.a. von Milo Manara), den Einfluss Chinas auf die Zeichenkunst Hergés, das Bild Chinas in westlichen Comics sowie über deutschsprachige Ausgaben chinesischer Comics runden das Dossier ab.

Das Inhaltsverzeichnis:

  • Aufstieg und Fall der Lianhuanhua
    von Andreas Seifert
  • Sun Wukong: Affenkönig – Superheld – Anarchist
    von Andreas Seifert
  • Von Senfkorngärten und Zehnbambushallen – Chinesische Musterbücher
    von Jens R. Nielsen
  • Begegnung mit einem Chinesen. Der Einfluss Chinas auf die Zeichenkunst Hergés
    von Volker Hamann
  • Maos Comics in Deutschland
    von Helmut Kronthaler
  • Comics in China heute. Ein Interview mit Wang Ning und Paul Derouet
    von Andreas Seifert und Volker Hamann
  • Ein Leben in China
    von Falk Straub
  • Die Gelbe Gefahr aus dem Waschsalon. Chinesische Stereotype im Comic des 20. Jahrhunderts
    von Ole Frahm
  • Das Bild Chinas in westlichen Comics
    von Peter Osteried
  • Die Nanjing-Affäre
    von Christian Gasser

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Beilage zu REDDITION 63Beilage zu Reddition 63

»Eisenbahnguerilla« des Zeichners Chen Yuxian erscheint als Sonderdruck für Abonnenten als Heft im A5-Querformat und komplett in Farbe in einer einmaligen Auflage von 400 Exemplaren.

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Reddition 62: Dossier EC-Comics & Gaines-Interview

Vom verwöhnten Sohn eines Millionärs mit Aussicht auf ein Leben als Chemielehrer zum legendären Verleger von Horror-Comics und Begründer des nicht weniger legendären MAD. William M. Gaines' Karriere allein böte schon genug Stoff für einen Film, aber dass er für die noch heute einflussreichen EC-Comics einige der besten US-amerikanischen Zeichner beschäftigte, macht ihn zum Monument. Neben einem bisher unveröffentlichten Interview mit dem Verleger stellt das EC-Dossier der neuen REDDITION mit Al Feldstein, Harvey Kurtzman, Johnny Craig, Jack Davis, Graham Ingels oder Bernard Krigstein die wichtigsten EC- und MAD-Zeichner vor und analysiert auch die TV-Adaptionen der EC-Comics sowie die wenigen deutschsprachigen Veröffentlichungen der Kult-Geschichten.

Das Inhaltsverzeichnis:

● Die Geschichte der EC-Comics

● Interview William M. Gaines

● Wie der Comics Code den EC-Horror tötete

● EC-Comics in Deutschland

● Porträt Al Feldstein

● Porträt Harvey Kurtzman

● Porträt Johnny Craig

● Porträt Jack Davis

● Porträt Graham Ingels

● Porträt Bernard Krigstein

● Wie die Tales from the Crypt ins Fernsehen kamen

Sowie eine Bibliographie der deutschsprachigen EC-Veröffentlichungen

Das Cover zeigt William M. Gaines in seinem Büro in der Madison Avenue in New York (Foto: Cuno Affolter, 1981). Die gezeichneten Bildelemente gestaltete Rainer F. Engel.

REDDITION 62
Dossier EC-Comics & Gaimes-Interview, Magazin, 60 Seiten s/w mit farbigem Cover, € 10.00

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Jetzt ein Abonnement der Ausgaben 62 bis 65 bestellen!


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Reddition 61: Dossier Hermann & SAF

So umstritten die künstlerische Leistung des belgischen Zeichners und Autors Hermann heute auch sein mag, der Umfang seines Œuvres lässt das Werk vieler seiner Kollegen verblassen. Und unbestritten ist, dass Hermann in den 1970er und 1980er Jahren einen maßgeblichen Anteil an der Beliebtheit europäischer Comics hatte. Im Januar 2015 konnte der Belgier auf eine 50 Jahre währende Karriere zurückblicken, und das ist für die REDDITION der Anlass, auf besondere Weise auf den Künstler und seine Arbeiten zurückzublicken.

Die Fortführung unseres Hermann-Dossiers aus REDDITION 28 ist darüber hinaus eine willkommene Gelegenheit, den Verleger und Agenten Ervin Rustemagić zu porträtieren. Als Gründer und Inhaber der Agentur (und des späteren Verlags) Strip Art Features unterhielt Rustemagić seit Anfang der 1970er Jahre weitreichende Kontakte zu Comiczeichnern und -autoren auf der ganzen Welt, mit einigen war bzw. ist er befreundet, darunter Warren Tufts, Doug Wildey, Alfonso Font, Eduardo Risso, Joe Kubert oder Hermann. Für letzteren ist er bis heute als Agent tätig. Bekannt wurde Rustemagić Comiclesern auf der ganzen Welt als Protagonist von Hermanns Einzelband Sarajevo Tango, der vor dem Hintergrund des Bosnienkrieges Anfang der 1990er Jahre spielt. Sämtliche der genannten Künstler stellt REDDITION Nr. 61 in Artikelporträts vor, die dank zahlreicher gezeichneter und Fotodokumente aus dem Archiv von Ervin Rustemagić einen besonderen Einblick versprechen.

REDDITION 61
Dossier Hermann & SAF, Magazin, 76 vierfarbige Seiten, € 10.00

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Beilage zu REDDITION 61Beilage zu Reddition 61

»Heldin der Lüfte« erscheint als Sonderdruck der ersten Comicgeschichte von Hermann. Die Kurzgeschichte, die der Belgier im Januar 1965 für das SPIROU-Magazin zeichnete, erschien bislang nur in einer limitierten Luxusausgabe mit einer Sammlung seiner frühen Arbeiten. Für Abonnenten drucken wir das Frühwerk als eigenständiges Heft im A5-Querformat und komplett in Farbe in einer einmaligen Auflage von 400 Exemplaren.

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Leseprobe Reddition 61:

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Doppelseite aus Reddition 59

Doppelseite aus Reddition 59


Reddition 60: Die Jubiläumsausgabe zum 30. Geburtstag

Reddition 60 feiert 30 Jahre »Zeitschrift für Graphische Literatur«

 Nach 30 Jahren die Nummer 60 – das hört sich nach einer schönen Regelmäßigkeit von zwei Ausgaben pro Jahr an. Auch wenn die Zählung nicht immer so glatt ging, macht sich die runde Nummer 60 ganz gut zum Jubiläum, und die 30-jährige Geschichte des Fachmagazins »für graphische Literatur« ist Fakt: Im Februar 1984 erschien die erste Ausgabe des Comicfachmagazins Reddition – damals noch als Comic Reddition. Aus der von den drei Schülern und Comic-Fans Andreas Wiedemann, Heiko Hähnsen und Volker Hamann zusammengebastelten Nullnummer hat sich bis heute ein wichtiges und nach wie vor kontinuierlich erscheinendes Magazin entwickelt, das sich ernsthaft und umfassend mit verschiedenen Aspekten, Themen, Zeichnern, Verlagen und Werken der internationalen Comic-Landschaft auseinandersetzt.

Die im Juni – rechtzeitig zum 16. Internationalen Comic-Salon Erlangen (19. bis 22. Juni) – erscheinende, vielseitige und umfangreiche Ausgabe 60 widmet sich in ihrem Jubiläums-Dossier einem Rückblick der besonderen Art: Der mit »1984-2013. 30 Jahre deutschsprachige Comic-Szene« überschriebene Schwerpunkt ist ein persönlicher Rückblick auf viele Ereignisse, Künstler und Verlage aus dem Blickwinkel des Magazins geworden. Dazu gab es Unterstützung aus allen Ecken und Winkeln der Szene, nicht zuletzt vom Comic-Salon Erlangen selbst, dessen Team den Zugriff auf sein umfangreiches Foto-Archiv (60.000 Bilder!) ermöglicht und damit viele unvergessene Momente deutscher Comic-Geschichte ans Tageslicht befördert hat. Herbert Heinzelmann lässt 30 Jahre Comic-Geschichte in Erlangen vorbeiziehen, Hartmut Becker wagt einen Rückblick auf das Comeback Hansrudi Wäschers und Peter Osteried dokumentiert den Aufstieg und Fall des Dino Verlags. Dazu gibt es Zeichnerporträts und Einblicke in die Ateliers von Ralf König, Isabel Kreitz, Reinhard Kleist, Flix und vielen anderen deutschen Künstlern. An Magazine wie Hit Comics, RRAAH! und die Sprechblase von Norbert Hethke wird ebenso erinnert wie die Geschichte von Verlagen wie Edition 52, dem neuen Splitter Verlag oder Finix dokumentiert.Hier gibt es das vollständige Inhaltsverzeichnis:

  • 1984: Motor und Wellenbrecher. Der Internationale Comic-Salon Erlangen wird dreißig Jahre alt. Von Herbert Heinzelmann
  • 1984: »ALLMÄCHTIGER!« Mit dem Fahrstuhl in die Lehningzeit. Von Hartmut Becker
  • 1985: »Ich bin ein Erzähler.« Matthias Schultheiss veröffentlicht 1985 Comics in Frankreich. Von Bernd Hinrichs
  • 1987: Ralf König. Grosse Nasen und jede Menge Gefühle. Von Walter Truck
  • 1988: ArGL - Mumien in der Akademie. Von Jens R. Nielsen
  • 1989: Maus. Die Geschichte eines Uberlebenden. Von Ole Frahm
  • 1990: Comics »Made in Germany«. Deutschsprachige Zeichner bei Carlsen. Von Volker Hamann
  • 1990: Leichtmetall und Glühende Zukunft. Comics aus der DDR. Von Björn Laser und Michael Groenewald
  • 1991: Akira. Versuch der Einschätzung eines Klassikers. Von Thomas Ballhausen
  • 1993: Comic-Botschafter in der Welt. Der Zeichner Reinhard Kleist. Von Volker Hamann
  • 1993: Ein Strom aus Linien und Schraffuren. Martin Tom Diecks Bilderzählung Der unschuldige Passagier. Von Ralph Trommer
  • 1994: Isabel Kreitz. Zwei Jahrzehnte einer Bilderbuchkarriere. Von Bernd Frenz
  • 1995: Aufstieg und Fall des Dino Verlags. Von Peter Osteried
  • 1996: Andreas Comic Knigge. Von Michael Hein
  • 1998: Hit Comics. Ein deutsches Magazin nach Vorbild des Wizard. Von Peter Osteried
  • 1998: Who the Fuck is Flix?. Von Volker Hamann
  • 1999: ZACK kehrt an den Kiosk zurück. Von Bernd Frenz
  • 2000: Talentpool deutscher Zeichner. Die Edition 52. Von Klaus Schikowski
  • 2000: »Werkstatt-Gespräch« mit Ulf K. Von Volker Hamann
  • 2001: »Was den Lesern fehlen wird.« Das Ende von RRAAH!. Von Volker Hamann
  • 2002: Unser Freund Rudi. Peter Pucks Szenen aus der Comic-Welt. Von Horst Berner
  • 2004: Zehn Jahre Tokyopop Deutschland. Von Kai-Steffen Schwarz
  • 2005: Jeden Comic zum Erfolg machen. Durchstart bei Reprodukt. Von Björn Bischoff
  • 2006: Der neue Splitter Verlag. Renaissance frankobelgischer Comic-Kunst. Von Peter Osteried
  • 2007: Der Tod von Norbert Hethke und seiner Sprechblase. Von Peter Osteried
  • 2008: Wie ein Finix aus der Asche. Ein Verlag beginnt mit der Veröffentlichung abgebrochener Comicserien. Von Matthias Hofmann
  • 2009: Ein Schelmenstreich von Begriff. Die Etablierung der Graphic Novel. Von Björn Bischoff
  • 2010: Aus dem Leben einer bunten WG. Sarah Burrinis Sehnsucht nach unverkrampfter Comic-Unterhaltung. Von Alexander Lachwitz
  • 2013: Fix und Foxi: Der 60. Geburtstag findet nicht statt. Von Martin C. Budde

REDDITION 60
Dossier »30 Jahre deutschspachige Comic-Szene 1984-2013«, Magazin, 92 vierfarbige Seiten, € 10.00. Jetzt bestellen!


Beilage zu Reddition 60
Beilage zu Reddition 60

CD-Rom mit dem digitalen Nachdruck der REDDITION-Ausgaben 26 bis 40 zum 30. Geburtstag der REDDITION.

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Edition Alfons auf dem Comic-Salon 2014

Reddition 60 feiert 30 Jahre »Zeitschrift für Graphische Literatur«

 Nach 30 Jahren die Nummer 60 – das hört sich nach einer schönen Regelmäßigkeit von zwei Ausgaben pro Jahr an. Auch wenn die Zählung nicht immer so glatt ging, macht sich die runde Nummer 60 ganz gut zum Jubiläum, und die 30-jährige Geschichte des Fachmagazins »für graphische Literatur« ist Fakt: Im Februar 1984 erschien die erste Ausgabe des Comicfachmagazins Reddition – damals noch als Comic Reddition. Aus der von den drei Schülern und Comic-Fans Andreas Wiedemann, Heiko Hähnsen und Volker Hamann zusammengebastelten Nullnummer hat sich bis heute ein wichtiges und nach wie vor kontinuierlich erscheinendes Magazin entwickelt, das sich ernsthaft und umfassend mit verschiedenen Aspekten, Themen, Zeichnern, Verlagen und Werken der internationalen Comic-Landschaft auseinandersetzt.

Die im Juni – rechtzeitig zum 16. Internationalen Comic-Salon Erlangen (19. bis 22. Juni) – erscheinende, vielseitige und umfangreiche Ausgabe 60 widmet sich in ihrem Jubiläums-Dossier einem Rückblick der besonderen Art: Der mit »1984-2013. 30 Jahre deutschsprachige Comic-Szene« überschriebene Schwerpunkt ist ein persönlicher Rückblick auf viele Ereignisse, Künstler und Verlage aus dem Blickwinkel des Magazins geworden. Dazu gab es Unterstützung aus allen Ecken und Winkeln der Szene, nicht zuletzt vom Comic-Salon Erlangen selbst, dessen Team den Zugriff auf sein umfangreiches Foto-Archiv (60.000 Bilder!) ermöglicht und damit viele unvergessene Momente deutscher Comic-Geschichte ans Tageslicht befördert hat. Herbert Heinzelmann lässt 30 Jahre Comic-Geschichte in Erlangen vorbeiziehen, Hartmut Becker wagt einen Rückblick auf das Comeback Hansrudi Wäschers und Peter Osteried dokumentiert den Aufstieg und Fall des Dino Verlags. Dazu gibt es Zeichnerporträts und Einblicke in die Ateliers von Ralf König, Isabel Kreitz, Reinhard Kleist, Flix und vielen anderen deutschen Künstlern. An Magazine wie Hit Comics, RRAAH! und die Sprechblase von Norbert Hethke wird ebenso erinnert wie die Geschichte von Verlagen wie Edition 52, dem neuen Splitter Verlag oder Finix dokumentiert.Hier gibt es das vollständige Inhaltsverzeichnis:

  • 1984: Motor und Wellenbrecher. Der Internationale Comic-Salon Erlangen wird dreißig Jahre alt. Von Herbert Heinzelmann
  • 1984: »ALLMÄCHTIGER!« Mit dem Fahrstuhl in die Lehningzeit. Von Hartmut Becker
  • 1985: »Ich bin ein Erzähler.« Matthias Schultheiss veröffentlicht 1985 Comics in Frankreich. Von Bernd Hinrichs
  • 1987: Ralf König. Grosse Nasen und jede Menge Gefühle. Von Walter Truck
  • 1988: ArGL - Mumien in der Akademie. Von Jens R. Nielsen
  • 1989: Maus. Die Geschichte eines Uberlebenden. Von Ole Frahm
  • 1990: Comics »Made in Germany«. Deutschsprachige Zeichner bei Carlsen. Von Volker Hamann
  • 1990: Leichtmetall und Glühende Zukunft. Comics aus der DDR. Von Björn Laser und Michael Groenewald
  • 1991: Akira. Versuch der Einschätzung eines Klassikers. Von Thomas Ballhausen
  • 1993: Comic-Botschafter in der Welt. Der Zeichner Reinhard Kleist. Von Volker Hamann
  • 1993: Ein Strom aus Linien und Schraffuren. Martin Tom Diecks Bilderzählung Der unschuldige Passagier. Von Ralph Trommer
  • 1994: Isabel Kreitz. Zwei Jahrzehnte einer Bilderbuchkarriere. Von Bernd Frenz
  • 1995: Aufstieg und Fall des Dino Verlags. Von Peter Osteried
  • 1996: Andreas Comic Knigge. Von Michael Hein
  • 1998: Hit Comics. Ein deutsches Magazin nach Vorbild des Wizard. Von Peter Osteried
  • 1998: Who the Fuck is Flix?. Von Volker Hamann
  • 1999: ZACK kehrt an den Kiosk zurück. Von Bernd Frenz
  • 2000: Talentpool deutscher Zeichner. Die Edition 52. Von Klaus Schikowski
  • 2000: »Werkstatt-Gespräch« mit Ulf K. Von Volker Hamann
  • 2001: »Was den Lesern fehlen wird.« Das Ende von RRAAH!. Von Volker Hamann
  • 2002: Unser Freund Rudi. Peter Pucks Szenen aus der Comic-Welt. Von Horst Berner
  • 2004: Zehn Jahre Tokyopop Deutschland. Von Kai-Steffen Schwarz
  • 2005: Jeden Comic zum Erfolg machen. Durchstart bei Reprodukt. Von Björn Bischoff
  • 2006: Der neue Splitter Verlag. Renaissance frankobelgischer Comic-Kunst. Von Peter Osteried
  • 2007: Der Tod von Norbert Hethke und seiner Sprechblase. Von Peter Osteried
  • 2008: Wie ein Finix aus der Asche. Ein Verlag beginnt mit der Veröffentlichung abgebrochener Comicserien. Von Matthias Hofmann
  • 2009: Ein Schelmenstreich von Begriff. Die Etablierung der Graphic Novel. Von Björn Bischoff
  • 2010: Aus dem Leben einer bunten WG. Sarah Burrinis Sehnsucht nach unverkrampfter Comic-Unterhaltung. Von Alexander Lachwitz
  • 2013: Fix und Foxi: Der 60. Geburtstag findet nicht statt. Von Martin C. Budde

REDDITION 60
Dossier »30 Jahre deutschspachige Comic-Szene 1984-2013«, Magazin, 92 vierfarbige Seiten, € 10.00


ALFONZ Nr. 3/2014 mit Titelstory: Das Valerian & Veronique-Universum

Rechtzeitig vor dem 16. Internationalen Comic-Salon in Erlangen (19. bis 22. Juni 2014) wird die neunte Ausgabe des Comicfachmagazins ALFONZ – Der Comicreporter erscheinen und mit einem Umfang von 100 vierfarbigen Seiten eine prallvolle Info-Packung zum Comic bieten.

Bevor im Herbst der brandneue Band 22 der Science Fiction-Serie Valerian und Veronique zum ersten Mal in deutscher Sprache erscheint, lüftet die neue Ausgabe von ALFONZ (EVT: 18. Juni 2014) ein paar Geheimnisse um die Agenten des Raum-Zeit-Service. Davon gab es in der mehr als 40-jährigen Geschichte der Saga aus der Feder von Zeichner Jean-Claude Mézières und Szenarist Pierre Christin mehr als genug.

Um unseren Lesern zum anstehenden 16. Internationalen Comic-Salon in Erlangen im Juni etwas Besonderes zu bieten, haben wir den Umfang von ALFONZ 3/2014 kurzerhand um 16 Seiten erhöht - bei gleichbleibendem Coverpreis!

Hella von Sinnen 2012 in Erlangen. Foto (c) Uwe Zimmermann

Die Zusatzseiten nutzen wir u.a. auch dafür, ein paar der in Erlangen thematisierten Künstler und Ausstellungen näher zu betrachten. Neben einem Blick auf die Neuerscheinungen zum Thema Erster Weltkrieg, die dieser Tage aufgrund des 100. Jahrestages des Ereignisses besonders zahlreich erscheinen, gibt es Artikel zu den in Erlangen anwesenden Zeichnern Joe Sacco und Émile Bravo. Außerdem bringen wir ein brandaktuelles Interview mit der Comedy-Ikone Hella von Sinnen, die in diesem Jahr erneut die Preisverleihung der Max-und-Moritz-Gala gekonnt unterhaltsam mitmoderieren wird.

Außerdem haben wir in ALFONZ Nr. 3/2014 folgende Themen im Angebot:

  • JUBILÄUM: Donald wird 80!

Am 9. Juni 2014 wird Donald Fauntleroy Duck stolze 80 Jahre alt. ALFONZ blickt zurück, fasst zusammen und würdigt das »Leben« des Enterichs im Matrosenanzug, der mit einem schnell reißenden Geduldsfaden und einem unerschöpflich positiven Blick auf die Welt ausgestattet ist. Und wir gehen der Frage nach, warum in Europa die Ente die Maus auf der Popularitätsskala überholt hat.

MANGA: Attack on Titan

Kaum ein neuer Shonen-Manga sorgte weltweit aus dem Stand für so viel Wirbel und »titanische« Umsätze wie die spektakuläre japanische Comicserie von Hajime Isayama. ALFONZ stellt den Manga-Schocker nicht nur vor, sondern versucht auch sein Erfolgsgeheimnis zu enträtseln.

  • DEUTSCHLAND: Gung Ho - Deutsche Comickunst auf Weltklasseniveau

  • ZEITREISE 1974: Special zum Start der Williams-Superheldenserien vor 40 Jahren


Kurz vor Erscheinen gibt es weitere Infos zu Inhalten und erste Vorschau-Seiten.

ALFONZ Nr. 3/2014 erscheint am 18. Juni 2014 und ist im Comicfachhandel, Bahnhofsbuchhandel oder direkt bei der Edition Alfons erhältlich.

Doppelwurf zu Weihnachten: Reddition 59 & Alfonz 1/2014

Reddition 59 und Alfonz 1/2014 jetzt neu!

Die neue Ausgabe der REDDITION erscheint Mitte Dezember und widmet sich mit der Verlagsgeschichte von Warren, seinen Magazinen Creepy, Eerie sowie Vampirella und den Porträts einiger seiner wichtigsten Zeichner und Autoren einem der wichtigsten Kapitel in der Entwicklung amerikanischer Comics. Das Warren-Dossier in REDDITION 59 dokumentiert die langjährige Verlagsgeschichte von Warren Publishing und stellt in Porträts der Zeichner Alex Toth, Gene Colan, Richard Corben, Bernie Wrightson und Frank Frazetta einige herausragende Künstler der Warren-Magazine vor. Weitere Artikel befassen sich mit den Einflüssen der EC Comics, stellen die wichtigsten Zeichner der »spanischen und philippinischen Phase« vor oder porträtieren die aktuellen Horror-Reihen von Dark Horse.

REDDITION 59
Dossier Horror: Die Warren-Comicmagazine Creepy, Eerie und Vampirella, Magazin, 76 vierfarbige Seiten, € 10.00

beilag59cBeilage zu Reddition 59

»In Deep« von Bruce Jones und Richard Corben. Eine der besten Geschichten, die von Warren Publishing veröffentlicht wurden, ist die 10-seitige Geschichte »In Deep« aus Creepy Nr. 83 vom Oktober 1976. Für Abonnenten erscheint sie als kleinformatige Heftausgabe in DIN A5 mit 12 farbigen Seiten und einer einmaligen Auflage von 400 Exemplaren.

Abgabe nur an Abonnenten!

Limitiert und signiert Druck von Rainer EngelUnd noch eine Beilage zu Reddition 59!

Der deutsche Zeichner von Horror-Motiven und große Warren-Fan Rainer F. Engel hatte besondere Freude daran, seine Vision eines Warren-würdigen Motivs umzusetzen, die damals auch als Frontispiz von »Creepy« oder »Eerie« hätte erscheinen können. Wir legen diesen farbigen, A5-großen, auf 400 Expl. limitierten und handsignierten Druck jedem Abo-Exemplar bei. Nur solange Vorrat reicht!

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Leseprobe Reddition 59:

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ALFONZ Nr. 1/2014
Großes Titelthema: Thorgal und seine Welt

Die historische Fantasyserie Thorgal von Grzegorz Rosinski debütierte 1977 im belgischen Magazin Tintin. Zehn Jahre später erschienen die ersten Abenteuer als Album auch in Deutschland. Seit 2011 veröffentlicht der Splitter Verlag eine mustergültige Gesamtausgabe der neu editierten Einzelbände und aller Spin-Off-Serien. ALFONZ begibt sich in die Welt der Wikinger und stellt nicht nur diese beeindruckende, langlebige Serie und ihre wichtigsten Charaktere vor, sondern präsentiert auch ein exklusives Interview mit dem Künstler Roman Surzhenko, der u.a. Thorgals Jugendabenteuer zeichnet.

Darüber hinaus bietet ALFONZ Nr. 1/2014 diese weiteren Themen:

JUBILÄUM: 75 Jahre Spirou - Fazit eines Jahrhundert-Jubiläums

In Frankreich und Belgien feierte man 2013 ein ganzes Jahr lang den 75. Geburtstag des berühmten Hotelpagen Spirou. Die Festivitäten trug man mittels einer mehrmonatigen »Spirou Tour« in zehn verschiedene Städte in Frankreich, Belgien und der Schweiz. ALFONZ wirft einen Blick auf die Feierlichkeiten und erklärt, warum Spirou auch heute seinen Glanz nicht verloren hat.

BILDENDE KUNST: Künstler-Biografien als Comic

Immer mehr Comicbiografien kommen in den Handel, darunter auch die Lebensgeschichten von bildenden Künstlern. Prominente Comiczeichner huldigen Pablo Picasso, Edvard Munch oder Marc Chagall. ALFONZ schafft einen Überblick und bewertet die einschlägigen Novitäten des letzten Jahres. Welche dieser Comics machen ihre Aufgabe gut, welche kann man vergessen?

SUPERHELDEN: Porträt des neuen Superstars der US-amerikanischen Szene, Scott Snyder

Der Aufstieg vom heißen Newcomer zum Superstar kam für Scott Snyder fast über Nacht. Im Frühjahr kommt auch sein neuester Streich Superman Unchained nach Deutschland.

ALFONZ Nr. 1/2014 erscheint am 18. Dezember und ist im Comicfachhandel, Bahnhofsbuchhandel oder direkt bei der Edition Alfons zu kaufen.

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Reddition 58: Dossier Brüsseler Schule

Reddition 58: Dossier Brüsseler Schule

Den Begriff der sogenannten »École de Bruxelles«, also der »Brüsseler Schule«, prägte Zeichner und Autor Jacques Martin Anfang der 1970er Jahre und bezeichnete damit eine bestimmte Gruppe von Kollegen, die zu einem bestimmten Zeitpunkt (den 1950er Jahren) in einer bestimmten Publikation (dem belgischen Magazin Tintin bzw. Kuifje), und darüber hinaus zumeist in einer bestimmten Stadt (na klar: Brüssel) arbeiteten. Es war eine ideale Konstellation von Ereignissen und Personen, die aus einer unter optimalen Bedingungen entstandenen Kreativität heraus den europäischen Comicmarkt nachhaltig veränderten. Das Dossier von Ausgabe 58 der REDDITION präsentiert neben einer allgemeinen Analyse der Entstehungsprozesse bei Tintin vom belgischen Comicfachmann Jean Smits auch die Porträts der Künstler Willy Vandersteen, Jacques Martin, Bob De Moor, Paul Cuvelier, Albert Weinberg, Francois Craenhals, Tibet und Jean Graton, die in ausführlichen Porträts und ausgewählten Bibliographien vorgestellt werden. Und wir schlagen einen Bogen innerhalb der Beschäftigung mit dem belgischen Magazin in REDDITION; es stellt auch das historische Gegenstück zum Dossier über den Spirou-Redakteur Yvan Delporte dar, der für die Prägung der Marcinelle-Schule und damit für das in künstlerischer Hinsicht genaue Gegenteil der Brüsseler Schule verantwortlich war. Bei Spirou herrschte das Chaos und waren die Zeichner und Autoren in ihrer künstlerischen Gestaltung weitgehend frei – bei Tintin regierte die Ordnung, und jeder Zeichner ordnete sich mehr oder weniger freiwillig dem übermächtigen Hergé unter. Oder...?

REDDITION 58
Dossier Brüsseler Schule, Magazin, 76 vierfarbige Seiten, € 10.00

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Beilage zu Reddition 57
Beilage zu Reddition 58

Die vierseitige Geschichte »Monsieur Tric: Le Sous-marin fantastique« aus Tintin Nr. 24 (16 Juni 1954) als kleinformatige Heftausgabe im querformatigen DIN A5, 12 farbige Seiten, Auflage von 400 Exemplaren.

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Reddition 57: Dossier L'Association und der neue französische Comic

Reddition 57: Dossier L'Association und der neue französische Comic

Als der unabhängige französische Verlag L'Association vor nunmehr über 20 Jahren seine ersten Bücher und Magazine veröffentlichte, ahnte wohl niemand, welchen Einfluss das als eingetragener Verein tätige Kollektiv um die Künstler Jean-Christophe Menu, Lewis Trondheim, David B., Mattt Konture, Patrice Killoffer, Stanislas und Mokeït einmal haben sollte. Sie und die Art, Comics zu publizieren und zu vermarkten, prägte eine ganze Generation von Zeichnern und Autoren, die heute längst von großen Verlagen publiziert werden und deren Comics heute zu den Bestsellern gehören.

Die Gründer von L'Association und ihre Nachfolger, darunter Joann Sfar, Pascal Rabaté, Emmanuel Guibert, Émile Bravo, Christophe Blain und Guy Delisle sind das Thema der neuen Ausgabe der REDDITION. Das umfangreiche Dossier unserer »Zeitschrift für Graphische Literatur« wird mit dem Porträt des unabhängigen Verlags L'Association nicht nur die interessanten Biographien der beteiligten und befreundeten Künstler veröffentlichen, sondern darüber hinaus auch seinen Anteil an der Entwicklung der heute im Buchhandel so beliebten »Marke Graphic Novel« aufzeigen. Abgerundet wird das Themenheft mit einem Interview mit Dirk Rehm (Reprodukt) über die Zeichner der L'Association in Deutschland.

REDDITION 57
Dossier L'Association und der neue französische Comic, Magazin, 76 vierfarbige Seiten, € 10.00

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Beilage zu Reddition 57
Beilage zu Reddition 57

»Aufzeichnungen über Muñoz« von Guy Delisle. Die sympathische Hommage des Frankokanadiers (Aufzeichnungen aus Jerusalem; Reprodukt) erschien unter dem Originaltitel »Courbettes et prosternations« in dem von L'Association herausgegebenen Magazin Lapin Nr. 34 (Juni 2004). Der Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung von Guy Delisle als kleinformatige Heftausgabe im Format DIN A5, hat 12 Seiten inkl. farbigem Umschlag und eine Auflage von 400 Exemplaren.

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Reddition 56: Dossier Rolf Kauka

Reddition 56 mit einem Dossier über Rolf Kauka 

Was fuer eine gut recherchierte, umfassende und ehrliche Arbeit. Herzlichen Dank an die Redaktion fuer die sehr gute journalistische Leistung!
Alexandra Kauka

Das Leben und publizistische Werk von Rolf Kauka steht im Mittelpunkt des Dossiers dieser Ausgabe der REDDITION. In chronologisch gegliederten Kapiteln, die in aller Ausführlichkeit über den Herausgeber des wohl erfolgreichsten deutschen Comicheftes Fix und Foxi berichten und dabei auch seine zahlreichen Mitarbeiter und die zeitgeschichtlichen Gegebenheiten berücksichtigen, hat Roland Mietz eine einzigartige Biographie über den mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichneten Unternehmer geschrieben.

Diese Biographie erscheint nun mit Unterstützung von Alexandra Kauka, der Kauka Promedia Inc. sowie den unermüdlichen Lieferanten von seltenen und historischen Bildbeispielen Heiner Jahncke (Hamburg) und Klaus Wintrich (www.kaukapedia.com) zum ersten Mal in ansprechend und reich illustrierter Form. Entstanden ist so ein reichhaltiger Überblick des Schaffens eines wichtigen deutschen Comicverlegers, aber gleichzeitig auch die wechselhafte und von Höhen und Tiefen geprägte Geschichte der Veröffentlichung von Comics im Deutschland. Der Bogen spannt sich dabei von den Anfängen Kaukas als Verleger Ende der 1940er Jahre bis zu seinem Tod im Jahre 2000 und noch darüber hinaus.

Begleitet wird die Biographie von Artikeln über die erfolgreiche
Einführung frankobelgischer Serien wie Lucky Luke oder Spirou und Fantasio auf dem deutschsprachigen Markt, die Bemühungen Kaukas, seine Figuren auch universell einzusetzen sowie über seine umstrittenen Übersetzungen, die Verbindung zum spanischen Magazin Trinca und ein persönlicher Rückblick seines engen Mitarbeiters Peter Wiechmann.
 


 

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Beilage zu Reddition 56

»Tom und Klein-Biberherz« von Walter Neugebauer. Die erste Geschichte dieser erfolgreichen Kauka-Serie erschien in den Fix und Foxi-Ausgaben 98 bis 100 (1957) in schwarzweiß und teilweise vierfarbig. Wir drucken die Geschichte mit freundlicher Genehmigung der Promedia Inc. in einer kleinformatigen Heftausgabe mit farbigem Umschlag nach.
DINA5, 12 Seiten, 400 Exemplare.

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Leseprobe Reddition 56:

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Reddition 55

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Reddition 55 (Dezember 2011)

Die jetzt erschienene Ausgabe 55 der Reddition ist mit ihren fast 90 Seiten umfangreicher geworden als geplant. Um das Italien-Dossier zu einer übersichtlichen und interessanten Darstellung werden zu lassen, war das unumgänglich. Die Dokumentation der Entwicklung einer Erzähl- und Kunstform in einem Land, das nicht nur eine ganz eigene Comic-Tradition entwickeln konnte und eine Vielzahl noch heute einflussreicher und bedeutender Künstler hervorbrachte, sondern darüber hinaus – etwa im Vergleich mit den USA oder Frankreich und Belgien – im deutschsprachigen Raum eine weniger populäre Rolle spielt als die Comics aus den genannten anderen Regionen, brauchte ganz klar ihren Platz.


Kommentare zur neuen Ausgabe:

Yesterday I received the special issue "Fumetti !" of your magazine Reddition. I appreciate it very much. Moreover it gives me the opportunity to remember my old modest knowledge of deutsche Sprache. Viele Danke.
Vittorio Giardino

La rivista Reddition mi sembra molto bella. Comunque, in Italia non c'è una rivista così, a quanto ne so.
Daniele Barbieri [http://guardareleggere.wordpress.com/2012/01/09/di-reddition-rivista-per-la-letteratura-visiva/]

Die Nr. 55 ist GROSSARTIG!!! Hirn- & Augen-Kalorien!!
E. Brandmayr, Marchtrenk

Das alles ist nicht nur gut, sondern auch für den Kenner interessant bebildert und liefert viele Details, die hier bei uns so noch nie zu bekommen waren.
Eckart Sackmann in Comics Info Nr. 68, Frühjahr 2012

 



 

Reddition 54 News

 

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Dossier über den Spirou-Macher Yvan Delporte erscheint Ende Juli
redd54fUrsprünglich war ja geplant, dass REDDITION 54 mit dem Dossier über den maßgeblichen Redakteur des Spirou-Magazins Delporte im Mai erscheint. Durch das Erscheinen des COMIC REPORT musste das Erscheinungsdatum immer wieder um die eine oder andere Woche nach hinten verlegt werden. Und das war gut so! Denn erst kürzlich konnte die Edition Alfons die Rechte an einem wunderschönen klassischen Cover, das André Franquin 1964 für einen Spirou-Sammelband anfertigte, erwerben. Dafür musste zwar die vorgesehene Montage mit einem Motiv von Yakari-Schöpfer Derib weichen, aber die Fans der zahlreichen in Delportes Zeit entstandenen Comics werden das verschmerzen. Denn die Illustration seines Kumpels Franquin vereint in unnachahmlicher Weise künstlerische Genialität und Verspieltheit und verweist zudem auf viele der in den goldenen Jahren des Magazins erschienenen Highlights.

Möglich gemacht wurde die letztendlich unkompliziert verlaufene Anfrage in Belgien durch den Dupuis-Redakteur Jérôme Baron, der seine Kontakte nach Monaco hat spielen lassen und die Inhaber der Rechte an Franquins Schöpfung Gaston davon hat überzeugen können, dass das Cover sowohl Spirou als auch den chaotischen

redd54f

Redaktionsboten zeigen muss. Baron ist deutschen Lesern kein Unbekannter, denn er ist für die in letzter Zeit auch bei uns zahlreich erscheinenden Gesamtausgaben (Jeff Jordan, Jerry Spring) verantwortlich.

Um darüber hinaus auch dem umfangreicher als geplant ausgefallenen Porträt über den Harry und Platte-Zeichner Willy Maltaite alias Will gerecht zu werden, erscheint REDDITION 54 nach längerer Zeit mal wieder mit einem Wendecover. So können die Leser im Hauptteil den Lebenslauf von Yvan Delporte nachlesen und die Porträts seiner Kollegen und Wegbegleiter Peyo, Macherot und Hausman verfolgen, während auf der gegenüberliegenden Seite ein umfassender Artikel über Will und eine komplette Bibliographie seiner Hauptserie Tif et Tondu (dt. Harry und Platte) veröffentlicht werden.

Selbstverständlich werden alle Artikel von zahlreichen seltenen und in Deutschland unveröffentlichten Illustrationen begleitet, auf 32 Seiten sogar in Farbe. REDDITION 54 erscheint Ende Juli 2011 und ist in jeder guten Fachbuchhandlung erhältlich.

 

 




 


 


Pressestimmen

»Reddition 54 mit Franquin-Cover in deutscher Erstveröffentlichung« (www.comic-report.de)

»Alle Freunde des frankobelgischen Comics sollten hier zugreifen. Indem ein einflußreicher Redakteur vorgestellt wird, wird die Entwicklung des frankobelgischen Comics im Dunstkreis von Spirou geschildert.« (Splashcomics)

 



 

Die EDITION ALFONS auf dem Comic-Salon Erlangen 2008

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Tolle Idee: Panini-Sticker der Künstler und Aussteller

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Ulf K. beim Signieren ...

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... der Beilage zu REDDITION 47

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Prominenter Besuch aus Italien: Vittorio Giardino am Stand der Edition Alfons. 

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Der Zeichner ist begeistert von unserem Magazin und deckt sich mit Informationsmaterial ein.

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Der Kontakt für ein Dossier (?) ist geschlossen!

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Arbeitsrunde zur Vorbereitung unserer Jubiläumsausgabe 49/50  mit dem Schwerpunkt Comics & Literatur. V.l.n.r.: Volker Hamann,  Jens R. Nielsen, Bernd Weckwert und Klaus Schikowski.

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Journalist Paul Gravett am Stand der Edition Alfons. Der sympathische Brite hat schon einige Male an der REDDITION mitgearbeitet.

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Daniel Ceppi hat es sich bei uns gemütlich gemacht.

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Ein angeregtes Gespräch mit dem Schweizer kam in Gang, bei dem Kai Wilksen von passe-partout dolmetschte

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Daniel Ceppi beim Signieren

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Trubel am Stand der Edition Alfons

Erlangen 2006 - Eine kleine Nachlese

Neben der Präsentation der Manga-Ausgabe der REDDITION bot der Comic-Salon Erlangen 2006 für uns noch zahlreiche weitere Höhepunkte. Natürlich die Besuche von Jacques Tardi oder Giorgio Cavazzano an unserem Stand (siehe unten), aber vor allem die Ausstellung mit Lorenzo Mattotti in der Städtischen Galerie Erlangen und das Wiedersehen nach mehr als zehn Jahren. Dem Anlass entsprechend haben wir uns gut vorbereitet und hatten eine kleine Sonderpublikation im Gepäck, die exklusiv auf dem Comic-Salon und in der Ausstellung erhältlich war. Mit Lorenzo Mattotti - Der Verwandlungskünstler gab es die Gelegenheit für neue Leser der REDDITION, das von uns 1990 mit dem italienischen Künstler geführte Interview zu entdecken. Die kleinformatige und auf 100 Exemplare limitierte Publikation präsentierte neben dem vollständigen Interview auch eine ganze Reihe "neuer" alter Illustrationen und Fotos.

 Besuch bei Jacques Tardi am Stand der Edition Moderne
Besuch bei Jacques Tardi am Stand der Edition Moderne

 Trubel am Stand der Edition Alfons
Trubel am Stand der Edition Alfons

 Giorgio Cavazzano beim Blättern in der REDDITION 43
Giorgio Cavazzano beim Blättern in der REDDITION 43

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