»Gehen wir schlafen, mein Lieber! Da Eros sich nicht hat blicken lassen, hoffen wir, dass wenigstens Morpheus uns in seine Arme schließt« [Muse Esperanza zu Lord Douglas Dogson]
Cartoons gibt es wie Sand am Meer. Nun ja, nicht ganz, aber es gibt recht viele Cartoonisten, die jede Menge lauwarmen Spaß verbreiten. Selten sind die Zeichner, die aus der Masse herausstechen. Piero Masztalerz ist so einer. Zur Frankfurter Buchmesse erschien seine erste Sammlung als Buch im Comicverlag Edition 52. CRON stellte ihm ein paar Fragen.
»Die Bestätigung, dass all diese Informationen weiterhin dort vorhanden sind und jeden Morgen beim Aufstehen zu unserer Verfügung stehen, verleiht uns das sichere Gefühl zu wissen, dass wir noch derjenige sind, der wir zu sein glauben.«
Voll im Trend liegt die neue Ausgabe des Comicmagazins Pure Fruit. Die sechste Nummer widmet sich dem Thema »Kochen«. Das Erscheinen wird mit einer Party gefeiert, dazu gibt eine sogenannte »Comic-Battle«.
Schweinevogel-Erfinder Schwarwel kann auch anders. Die andere Seite der Funny-Abenteuer seiner rosaroten Comicfigur sind ernsthafte Comics wie Seelenfresser. Oder Filmprojekte wie »1813 – Gott mit uns«, das am 19.10.13 in Leipzig Premiere feiert.
Die Wuppertaler Edition 52 ist im Herbst auf zwei Comicmessen in Essen und Köln vertreten. Besonderes Augenmerk legt der Verlag auf die neuen Titel von Andreas Eikenroth und Piero Masztalerz, die beide in Essen ihre Bücher signieren.
Immer wenn man denkt, vom deutschen Comicaltmeister Hansrudi Wäscher wurde schon alles mehrfach nachgedruckt, wird man eines besseren belehrt. Der Wildfeuer Verlag nimmt sich der kurzlebigen Ritterserie Ulf an und veröffentlicht diese im Piccolo-Format neu. Bei entsprechender Nachfrage werden die alten Abenteuer mit neuen fortgesetzt.
Zufriedene Gesichter bei den deutschen Comicverlagen. Die Stimmung auf der Frankfurter Buchmesse ist nicht nur gut, sondern auch zuversichtlich. Eines der dominierenden Themen ist das neue Asterix-Abenteuer, von dessen Aufmerksamkeit nicht nur die Egmont Verlagsgruppe profitiert, sondern auch die gesamte Branche.
Die neue Ausgabe des Comicmagazins Strapazin ist da und überzeugt mit einem Thema, das 150 Künstler stimuliert hat: Fernsehserien. CRON hat die Nummer 112 begeistert gelesen und mit einem der Redakteure, dem Schweizer David Basler, gesprochen (und Herbert Meiler, der Strapazin-Strippenzieher aus München, gibt auch eine Antwort zum besten).
Im März 2013 startete die Edition Alfons eine neue Reihe mit Comicsekundärliteratur, die es in dieser Form in Deutschland bisher nicht gegeben hat. Die ALFONZ-Enzyklopädie der Comics ist eine Edition von »Comicserienporträts zum Sammeln«.
Sie besteht aus farbigen Broschüren von in der Regel vier Seiten (je nach Thema auch mehr), die jeweils eine deutschsprachige Comicpublikation behandeln. Vorgestellt werden sowohl Comicserien als auch Einzeltitel. Dabei werden die Comics inhaltlich und mit ihren Besonderheiten übersichtlich vermittelt und kommentiert. Jede Ausgabe ist mit Titelbildern, ausgewähltem Bildmaterial und bibliografischen Angaben angereichert. So entsteht nach und nach eine sekundärliterarische Edition, welche auch als Nachschlagewerk dienen kann.
Neue Ausgaben erscheinen regelmäßig und werden mit zwei Nummern pro Quartal kostenlos an Abonnenten des Comicfachmagazins ALFONZ verteilt. Bereits veröffentlichte und noch lieferbare Ausgaben können gegen eine Schutzgebühr von 50ct je Folge und zzgl. der Portokosten per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. nachbestellt werden. Welche Nummern noch vorrätig und lieferbar sind, wird jeweils auf dieser Seite aufgelistet.
Mit ALFONZ Nr. 4/13 sind vier neue Ausgaben der ALFONZ-Enzyklopädie erschienen. Mit der neuen Lieferung ist auch eine Kuriosität dabei, die es nie in den regulären Handel geschafft hat: die legendäre Lucky Luke Nullnummer.
Es stand in ALFONZ Nr. 3/13: »Aus Spaß wird Ernst … Ernst wird nächstes Jahr auf die Welt gebracht. Aber er wird weder »Ernst« heißen, noch »Comic Journal«. Weil's Spaß macht, bringen wir heute ein erstes Bilder-Brainstorming.
Mit der Rockoper Greendale setzte sich der kanadische Singer-Songwriter Neil Young ein multimediales Denkmal. Die Geschichte von dem Mädchen Sun Green, angesiedelt in einer fiktiven kalifornischen Küstenstadt, ist auch ein Versuch der Sichtbarmachung eines »grünen« US-amerikanischen Umweltbewußtseins in small town America.
Der YPS-Comic-Wettbewerb geht in die letzte Runde. Über 100 Künstler haben bei dem Event des Magazins Yps mitgemacht. Die Jury kürt nun den Sieger aus den Finalisten.
»Quosque tandem?«, fragten sich viele (Übers. »Wie lange noch?«). Ab sofort hat das lange Warten ein Ende. Zumindest auf das Titelbild. Heute Morgen wird feierlich im Rahmen einer Pressekonferenz in Paris das Cover des neuen Asterix-Albums (Band 35) enthüllt.
»Schutzgeld von Banken erpresst. Sogar geheiratet, der Sohn geboren, die Mutter gestorben. Halbes Jahr auf Kuba zur Erholung. Rum, Koks, ich war es schon satt, Mulattinen zu ficken.« [aus: »Lebenslauf« von Konstantin Komardin]
Heute ist der Einsendeschluss für den YPS-Comic-Wettbewerb. Mehr als 80 Zeichner haben ihre Comics und Cartoons eingereicht.
Alle Werke können noch bei Facebook bewertet werden. Die Top 10 der meisten »Gefällt mir« Angaben geht in die Finalrunde und wird von der Jury bewertet.
»Edvard Munch und Kurt Schwitters im Comic - darf man oder kann man das überhaupt?« fragen Henry Tesch, der Vorsitzende des Edvard-Munch-Haus e.V. und Petra Schmidt Dreyblatt, die künstlerische Leiterin des Edvard-Munch-Haus e.V., in ihrer Einladung zur Eröffnung der Ausstellung »Steffen Kverneland/Munch - Lars Fiske/Merz - Comic-Künstler aus Oslo«, die in Warnemünde stattfindet.
Der Bocola Verlag veröffentlicht Ende Oktober 2013 einen weiteren Band von Hal Fosters Prinz Eisenherz. Dabei handelt sich es sich nicht um eine zusätzliche Ergänzung der inzwischen abgeschlossenen Gesamtausgabe sämtlicher Sonntagsseiten von Hal Foster, sondern um einen Titel, der interessierten Lesern den Einstieg in den Comic leichter machen soll. Verlagsleiter Achim Dressler im Gespräch mit CRON.
Mit seiner zweiten Ausgabe in Folge und an den aus dem vergangenen Jahr bekannten Veranstaltungsorten etabliert sich das kleine und feine Comicfestival Hamburg (3. bis 6. Oktober 2013) als Treffpunkt für »neue Querdenker und erfahrene Comic-Macher«.
Der Bildschriftenverlag Hannover hat die Programmplanung bis zum Frühjahr 2014 bekanntgegeben. Elf weitere Titel sind in der Reihe Illustrierte Klassiker geplant, darüber hinaus startet eine ergänzende Serie mit Sonderbänden.
»Faszination Comic« heißt das spezielle Comicprogramm, welches seit 2000 auf der Frankfurter Buchmesse geboten wird. Jedes Jahr gibt in der Halle 3.0 im Comic-Zentrum Präsentationen und Podiumsdiskussionen rund ums Thema Comic.