»Ich würde ungern einen alten Kumpel umlegen müssen, wenn es schlecht ausgeht. Wir sind vor Morgengrauen da, sieh zu, dass du dann nicht in der Stadt bist.«
Das Monumentalwerk The History of EC Comics stellt alles bisher Dagewesene in den Schatten. CRON führte mit Grant Geissman, der nicht nur EC-Comics-Experte, sondern auch ein erfolgreicher Jazz-Musiker ist, ein aktuelles Interview zu dem beeindruckenden Projekt.
»Für Cecile Raymond, Ende 80, aus Norman Wells, war das Leben in der Wildnis nicht romantisch. Ihre Mutter bekam 14 Jahre lang jedes Jahr ein Baby – immer im selben Korbstuhl. Nur ihr Vater half bei der Geburt. Cecile war froh, als der Stuhl endlich verbrannt wurde.«
»So how did EC comics ascend from their humble beginnings to become some oft the most celebrated – and most reviled – comic books of all time? Read on, if you dare!«
(»Wie sind EC Comics von ihren bescheidenen Anfängen zu den berühmtesten – und am meisten verleumdeten – Comics aller Zeiten aufgestiegen? Lesen Sie weiter, wenn Sie sich trauen!«)
»Viele unserer Sätze enthielten ein ›bei uns‹ oder ›bei euch‹. Die Unterschiede von 40 Jahren Trennung verschwinden nun mal nicht ganz so schnell … wie sämtliche deutsch-deutsche Grenzen.«
Beim Teutates! Als erste Comicübersetzerin überhaupt erhält die 1938 geborene und lange Jahre für den Egmont Ehapa Verlag tätige Gudrun Penndorf das Bundesverdienstkreuz. Angeregt hat das kein Geringerer als ein comicbegeisterter Landesvater.
»Auf der Mülltonne vorm Bahnhof saß ein riesiger Vogel. Er war so groß wie ein ausgewachsener Adler. Ich traute meinen Augen kaum. Doch als ich genauer hinsah, merkte ich, dass es ein Mensch war. Er aß sein Bento. Er sah aus wie ein Vogel, der sich über seine Beute hermacht.«
Corona macht erfinderisch. Wenn die Fans nicht zu ihren Comicheldinnen und -helden kommen können, dann kommen die Heroen einfach zu ihnen nach Hause – live via Internet. Unter dem Titel DC Fandome ging am vergangenen Wochenende ein Riesenspektakel über die Bühne. CRON hat eingeschaltet und gibt ein Urteil ab.
Das Coronavirus hat in diesem Jahr bereits diversen Veranstaltungen den Garaus gemacht. Trübe Zeiten für Comicfans! Als kleines Trostpflaster für all die abgesagten Events haben die Macher von U-Comix ein Carepaket zusammengestellt – gratis und mit spannenden Namen der Neunten Kunst.
»Eins von tausend Kindern überlebte das Ghetto von Lodz und die Zeit danach. Ich war eines der Kinder, die überlebten. Oft denke ich daran, wie viel Glück ich hatte.«
Am 6. August 2020 ist es 75 Jahre her, dass die Innenstadt von Hiroshima durch den Abwurf einer einzelnen Bombe vollständig zerstört wurde. Besonders die über Jahrzehnte spürbaren Nachwirkungen sorgten dafür, dass sich dieser erste Einsatz einer Nuklearwaffe ins kollektive Gedächtnis der Menschheit eingebrannt hat. Mit Die Bombe veröffentlicht der Carlsen Verlag eine von Denis Rodier gezeichnete Graphic Novel, die die Hintergründe dieses dunklen Kapitels umfassend beleuchtet. ALFONZ hat mit dem Zeichner gesprochen.
Wie der langjährige Verleger Klaus Schleiter und Chefredakteur Georg F.W. Tempel im Editorial von Ausgabe 254 des Comicmagazins Zack bekanntgeben, steht ein Verlegerwechsel für die traditionsreiche Publikation an. Ab Oktober 2020 wird die Blattgold GmbH von Tempel das Magazin nicht nur inhaltlich, sondern auch verlegerisch verantworten. CRON sprach mit dem neuen Verleger Georg F.W. Tempel.
2014 feierte die REDDITION – Zeitschrift für Graphische Literatur ihren 30. Geburtstag und wurde während des Internationalen Comic-Salons in Erlangen mit einer eigenen Ausstellung geehrt. Die daraufhin vom Kieler Comiczeichner Volker Sponholz kuratierte Ausstellung, die vom 19. bis 22. Juni 2014 in einem eigens dafür eingerichteten Raum in der Erlanger Innenstadt gezeigt wurde, präsentierte nicht nur einen tiefgehenden Einblick in die Herstellung und Geschichte eines Comicfachmagazins, sondern stellte auch den Ausstellungsmacher vor besondere Herausforderungen. »Ausstellung konnte ich inzwischen – dachte ich«, so Sponholz rückblickend. »Im Angesicht von Kisten voller Briefe von Fans, Verlegern und Zeichnergrößen, epischen Interview-Transskriptionen und Unmengen gefix-o-gumter Druckvorlagen wurde mir dann erst richtig klar, welch ungeheures Arbeits-Werk dieses Magazin darstellt.«